Seen

Entdecken Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

In den Bergen von Trentino und Südtirol gibt es viele kristallklare Gewässer, in denen man verschiedene Sportarten ausüben oder einfach nur an deren Ufern in der Sonne liegen oder entspannen kann.

Der Kalterer See, der Völser Weiher, der Karersee, der Reschensee, die Spronser Seen und natürlich der beliebte Gardasee… groß oder klein, mitten im Wald oder im Gebirge, aber auf jeden Fall einzigartig und faszinierend: Die Seen im Trentino-Südtirol sind zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ausflugsziel. Verbringen kann man einen Tag am See auf verschiedenster Weise: beim Schwimmen, Sporteln oder einfach nur Ausruhen und dabei ihre Stille genießen.

Die wichtigsten Seen im Trentino-Südtirol

Lagazuoi See

Der Lagazuoi See wird im Volksmund auch Lagaciò genannt und ist ein wunderschöner Gletschersee mitten im Gebirge, nur wenige Schritte von der Grenze zur Provinz Belluno entfernt: Ein dunkelgrüner Fleck, in dem sich die Torre del Lago und die Scotoni-Wand spiegeln.

Der Lagazuoi See liegt vor der wunderbaren Kulisse der Cunturines-Gruppe und wird von unterirdischen Quellen gespeist. Seine Farben harmonieren perfekt mit der schroffen Armentarola Landschaft. Die Vegetation wechselt zwischen duftenden Latschenkiefern im felsigen Gelände und einigen zarten Almblumen ab.

Man erreicht den See auf einer gemütlichen Wanderung, bei der man die Seilbahn am Falzarego Pass in der Nähe von Cortina d’Ampezzo nimmt und dann die Lagazuoi-Scharte entlanggeht, bis man das Tal auf einem alten Kriegspfad überquert. Bei dieser faszinierenden Wanderung kann man eines der schönsten Dolomitenpanoramen genießen. Dieses kleine Stück Paradies wird Sie sicherlich beeindrucken!

Molveno See

Der Molveno See ist der zweitgrößte See im Trentino und liegt eingebettet in den Brenta-Dolomiten. Er wurde vom italienischen Schriftsteller Antonio Fogazzaro als “reiner Edelstein im einer glänzenden Schatulle” bezeichnet. Dieses kristallklare und fischreiche Gewässer ist seit jeher ein beliebtes Ziel für Sportler und Naturliebhaber.

Der See befindet sich im Gemeindegebiet von Molveno und San Lorenzo in Banale, umgeben von der wunderbaren Gebirgslandschaft der Brenta-Dolomiten und der Paganella.
Der natürliche See entstand vor ca. 4000 Jahren und ist gleich nach dem Caldonazzo See der zweitgrößte See im Trentino-Südtirol.

Faszinierend an diesem 4,5 km langen, 1,5 km breiten und 124 m See ist sein kristallklares Wasser, das in verschiedenen Blau- bis Grüntönen leuchtet.
Der Molveno See bildet den Lebensraum vieler Tierarten, die seit Jahrhunderten von den Bewohnern der Hochebene geschützt werden: Hier leben verschiedene Fischarten wie Flussbarsch, Marmorierte Forelle und Bachseibling.

Es ist ein perfektes Urlaubsziel für Wassersportler, die zum Kanu fahren und Surfen hierher kommen. Auch zum Wandern, Klettern und Paragleiten gibt es zwischen den Gipfeln der Brenta-Dolomiten oder am Fuße der Paganella unzählige Möglichkeiten, die unberührte Natur hautnah zu erleben.

Caldonazzo See

Er ist der größte See im Valsugana Tal, auf dem man sogar Wasserski fahren kann. Rundherum findet man zahlreiche Wanderwege, private und öffentliche Strände, Lokale, wo man den Abend ausklingen lassen kann. Im See kann man von Juni bis September baden.

Der Caldonazzo See ist mit seiner 5,62 km² großen Oberfläche und 5 km Länge der größte See im Valsugana Tal. Der wunderbare Wasserspiegel wird umgeben von großen Stränden, wunderschönen Spazierwegen mitten im Grünen, von Gasthäusern und Restaurants in den Ortschaften Caldonazzo, Calceranica al Lago und Tenna.

Zu den Sportarten, die hier möglich sind, zählen Wasserski, Segeln, Windsurf, Kanu fahren und Fischen. Im See kann man dank der Wassertemperaturen zwischen 20 und 24°C von Juni bis September baden.

Toblino See

Der Toblino See am Talende des Valle del Sarca gilt als einer der romantischsten Bergseen: Umgeben von einer einzigartigen Landschaft, eingebettet in Wälder und Hügel, Olivenhainen und Weinbergen, auf denen auch Schloss Toblino liegt, gehört dieser See zu einem wichtigen Biotop, das von der Autonomen Provinz Trient geschützt wird.

Dieser kleine See liegt am Ende des Valle del Sarca Tales, westlich von Trient, auf 245 m Höhe. Der Wasserspiegel entstand durch die Ablagerung von Erosionsmaterial durch den Fluss Sarca. Seine faszinierende Schönheit verdankt er der Lage mitten in der Hügellandschaft, dem gleichnamigen Schloss an seinen Ufern und der artenreichen Vegetation rundherum.

Der Toblino See ist außerdem von einem milden Klima geprägt, in dem typische mediterrane Pflanzen wie Zitronenbäume, Olivenbäume und Weinreben gedeihen. Auch die Tiervielfalt ist sehr groß: Hier leben viele Fischarten, aber auch Wasservögel wie die Stockente, der Fischreiher und der Seidensänger.
Heute sind der See und die gesamte Fläche, die ihn umgibt, ein Biotop und werden somit von der Autonomen Provinz Trient geschützt.

Tovel See

Der auch als “rote See” bekannte Tovel See befindet sich im Naturpark Adamello-Brenta, auf 1178 m Höhe. Es handelt sich um den größten natürlichen See des Trentino, ein Juwel mitten in den imposanten Brenta-Dolomiten.

Der größte natürliche See im Trentino befindet sich in der Gemeinde Tuenno, im Naturpark Adamello-Brenta. Der wunderschöne, dreieckige See mit seinem klaren Wasser befindet sich auf 1178 m Höhe, erstreckt sich über 360.000 m² und ist an der tiefsten Stelle 38 Meter tief. Vor der Kulisse der herrlichen Brenta-Dolomiten entstand der Tovel See durch einen Erdrutsch vom Monte Corno. Es gehört zum Wassereinzugsgebiet des Noce, einer der größten Zuflüsse der Etsch.

Die Besonderheit, die diesen See im Nonstal so berühmt gemacht hat, war die Rotfärbung seiner Gewässer während der Sommermonate bis zum Jahre 1964. Diese Phänomen wurde einer besonderen Alge, der Glenodinium sanguineum zugeschrieben, aber vor einiger Zeit hat man entdeckt, dass eine andere Mikroalge die Rotfärbung des Sees im Nonstal verursacht hat.

Cornisello Seen

Die Cornisello Seen erreicht man auf einer fast dreistündigen Wanderung von Madonna di Campiglio. Sie liegen in einem großen Kar, eingebettet zwischen den schönsten Gipfeln der Brenta-Gruppe.

Zur Seengruppe gehören oder Obere See, der aufgrund des Gletschermaterials in den zufließenden Bächen von einer weißen (fast milchigen) Trübung gekennzeichnet ist, und er Untere See, dessen Gewässer weniger tief und klarer sind, obwohl er sie mit dem oberen teilt.

Von den beiden Sees starten mehrere Wege zu den weiteren Seen des Tales: Vedretta See auf 2.600 m Höhe, der auf den Weg Nr. 239 mit Panorama-Blick auf die Brenta-Gruppe erreichbar ist, und Nero See auf 2.233 m Höhe, auf dem Weg Nr. 216 erreichbar. Die beiden Seen sind umgeben von der Cima Giner, Cime di Bon und Cima di Scarpacò, von der Cima d'Amola, Cima di Cornisello und der Bocchetta d'Amola.

Lagorai See

Der Lagorai See befindet sich in einer schönen Lichtung auf 1876 m Höhe im Fleimstal. In der Nähe des Sees liegen auch die gleichnamige Hütte und ein faszinierender Wasserfall, der die Landschaft einfach einzigartig macht.

Den See erreicht man von der Fraktion Lagorai di Tesero, wo man mit dem Auto die Forststraße des Val Lagorai Tales entlang fährt, solange die Durchfahrt erlaubt ist. Man parkt das Auto und geht zu Fuß auf dem Weg Nr. 316 entlang weiter, der im Südosten vom Cimon di Cadinello und von der Cima Formion, im Westen von Schloss Bombasel gesäumt wird. Wer einen etwas längeren Weg gehen will, der kann ins Val Cavelonte Tal hinaufgehen, indem er südlich von Ziano di Fiemme oder in Panchià startet.

Wissenswertes: In der Umgebung des Lagorai Sees wurden vor einigen Jahren spezielle Vermessungen durchgeführt, um die Erdkruste zu untersuchen.

Malghette See

Im Herzen des Naturparks Adamello-Brenta im Val di Sole Tal, auf ca. 1.900 Metern Höhe, befindet sich der faszinierende Malghette See. Umrahmt von den Bergen von Folgarida blickt dieser Wasserspiegel mitten im Grünen auf die Brenta-Gruppe.

Dank des dermaßen klaren Wassers, dass man sogar den Seegrund erblickt, und der entspannenden Landschaft ist der Malghette See im Val di Sole Tal ein bei Touristen sehr beliebtes Ausflugziel, vor allem im Sommer. Dieses Gewässer mit Blick auf die Brenta-Gruppe ist außerdem Lebensraum vieler Fischarten: Der Bachsaibling und die Elritze schwimmen hier bereits seit einiger Zeit, die Forelle wurde hingegen erst vor Kurzem eingeführt, um das Sportfischen zu fördern.

Den See erreicht man von Malga Zeledria oder von der Straße, die Dimaro mit Madonna di Campiglio verbindet. Von hier starten einige gut markierte Wanderwege: Einige führen bis nach Pradalago und andere zu den Seen in der näheren Umgebung, zum Beispiel zum Scuro See, zu den Tre Laghi und zum Alto See. Am Ufer des letzteren liegt eine kleine aber heimelige Hütte, die nur in den Sommermonaten geöffnet ist.

Cece See

Der kleine Cece See ist einer der schönsten der über hundert Bergseen, die eingebettet in der Lagorai-Kette liegen. Wie viele andere liegt er am Nordhang dieser imposanten Bergkette im Trentino.

Auf seinen ebenen Ufern trifft man nicht selten auf einheimische Fischer, die mit ihren langen Angeln ihrem Lieblingshobby nachgehen: Der Cece See ist nämlich sehr reich an Fischen. In dieser zauberhaften Naturlandschaft gibt es auch eine restaurierte Almhütte.

Ein Ausflug zum See ist nicht besonders anspruchsvoll und ist an einem halben Tag zu bewältigen. Wer noch Kraft in den Beinen hat, der kann die Wanderung ins Tal unterhalb der Cece-Scharte bis zum Caserina See fortsetzen: ein kleines, kristallklares Naturjuwel mitten in den saftigen Almwiesen.

Serraia See

Der Serraia See befindet sich in der Gemeinde Baselga di Pinè im Trentino und ist die wichtigste Attraktion in dieser kleinen Ortschaft. Den See genießt man das ganze Jahr über, deshalb ist er auch so beliebt.

Im Sommer kann man am Seeufer entlang ausgedehnte Spaziergänge unternehmen, im Lido sonnenliegen oder Fischen –der See ist nämlich sehr fischreich. Im Winter hingegen kommt man hierher zum Eislaufen oder zum Langlaufen um den See herum.

Zu allen Jahreszeiten lockt der Serraia See eine ziemlich große Anzahl an Besucher an, vor allem in den Sommermonaten kann man den Seerundgang begehen, der durch Wälder, Schilfe und weiten Wiesen führt.

Vom See starten viele weitere Wanderwege, einer davon ist eine einfache Wanderung bis zur Hochebene von Piazze: Von hier genießt man den Ausblick auf den kristallklaren See.

Mandrone See

Der Mandrone See ist der bekannteste See im Hinteren Val di Genova Tal, das sich von Pinzolo bis zur Adamello-Gruppe erstreckt. Er ist ein Glazialsee, hat eine Wasseroberfläche von 11.000 m² und liegt auf 2.338 Meter Höhe im Trentino, in der Nähe von Madonna di Campiglio.

Den See erreicht man auf der Straße, die vom Val di Genova Tal zur Bedole Hütte führt. Von hier geht man zu Fuß weiter. Nach einer 2-3-stündigen Wanderung erreicht man die faszinierende Mandron Hütte, die auch unter dem Namen Rifugio Città di Trento bekannt ist. Der See befindet sich nur wenige Minuten entfernt auf der darunter liegenden Anhöhe.

In der Nähe des Mandrone Sees steht auch ein Kirchlein, das den Bergsteigern gewidmet wurde, daneben liegt ein kleiner Kriegsfriedhof. Der gesamte Weg verläuft durch eine wunderbare und aussichtsreiche Naturlandschaft. Überall findet man Zeugen der bitteren Kämpfe zur Zeit des Ersten Weltkrieges.

Sternai Seen

In der unberührten Landschaft des Val di Rabbi Tales, einem Seitental des Val di Sole Tales, befinden sich auf einer Höhe zwischen 2.562 und 2.900 m die Sternai Seen. Sie sind allesamt Glazialseen und sind relativ klein.

Diese drei Seen im Trentino sind umgeben von einem wunderbaren Panorama. Um diese Bergseen zu erreichen, geht man zuerst nach Somrabbi und dann in Richtung des faszinierenden Val di Salent Tales, in dem sich auch Wasserfälle und die historische Dorigoni Hütte befinden.

Diese Seen bieten einen einzigartigen Ausblick, der von den imposanten Gipfeln bis hin zu den saftigen Wiesen und Wäldern schweift. Ihr Wasser kommt großteils von den Gletschern, die hier auch ihr Material ablagern. Diese Gebirgsseengruppe misst eine Gesamtoberfläche von ca. 80.000 m², zu denen noch weitere 17.000 m² der zahlreichen Seen der Umgebung dazugezählt werden können. 

Buse See

Der Buse See liegt auf einer kleinen Ebene in der Nähe der Ortschaft Brusago auf der Hochebene von Pinè, bietet ein wunderschönes Panorama und im Sommer einen kleinen Picknickplatz, im Winter hingegen verwandelt er sich in einen Natureislaufplatz.

Der See wurde im Jahre 1925 trockengelegt, um den Zuflusskanal des Staubeckens des Piazze Sees zu errichten. Heute misst der See im Trentino nur rund 1,5 Meter Tiefe.

Mitten im See befinden sich zwei kleine Inseln, die durch einem Steg miteinander verbunden sind, sowie ein Schilf in der Nähe des Abflusses. Er wird umgeben von Fichten, Tannen und Lärchen, die seinen Ufern Schatten spenden. Im See leben zahlreiche Forellen, außerdem ist er ideal, um einen Tag in der Sonne zu verbringen oder für ein Picknick mit der ganzen Familie, da er hierfür mit Tischen und Bänken ausgestattet ist. In den Sommermonaten kann man im Wasser baden, im Winter hingegen Eislaufen, sofern die Oberfläche zugefroren ist.

Für Kinder gibt es ganz in der Nähe des Sees einen gut ausgestatteten Spielplatz, auf dem sie sich austoben können.

Lases See

Der Lases See ist ein kleiner Bergsee im Herzen des Cembratales, in der Nähe der Monte La Gorsa. Dieses Gewässer ist bei Fischern sehr beliebt, es liegt in einem Talbecken umgeben von Hängen, die zur Porphyrgewinnung abgetragen wurden.

Nicht das ganze Seeufer ist zugänglich. Wer Ruhe und einen idyllischen Ort zum Fischen sucht, der findet hier ein wahres Naturparadies: Das Wasser des Lases Sees ist nämlich sehr fischreich. Der See ist außerdem ziemlich groß: Er misst 110.000 m² Wasseroberfläche und ca. 30 m Tiefe.

Der See liegt in einem wichtigen Biotop, das in drei Abschnitte unterteilt ist: das Sumpfgebiet von Lases mit Schilf und Niedermoor, das zum Großteil von Wasservögeln bewohnt wird, das Val Fredda Tal mit einer ewigen Eisfläche, die aufgrund der rauen Temperaturen fortbesteht, und Palù Redont, ein kleiner runder Glazialteich.

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