Eisacktal
Das Eisacktal erstreckt sich südlich des Brenners bis nach Bozen. Voller Reize ist die Landschaft: von den lieblichen Mittelgebirgsrücken mit ihren Weinbergen und Kastanienhainen über saftige Bergwiesen und Almmatten, durch die Bergwälder hinauf auf die bizarren Felstürme der Dolomiten.
Wo Eisack und Rienz ineinanderfließen liegt Brixen mit ihren alten Gassen und Bürgerhäusern, Laubengängen und Brücken. Das malerische Städtchen Klausen ist das Tor zu den Dolomiten. Gasthäuser haben hier seit Jahrhunderten berühmte Gäste beherbergt, führte doch lange Zeit die Straße vom Brenner nach dem Süden nur mitten durch das Städtchen.
Richtung Süden fahrend, begegnet man im Brixner Gebiet den ersten Reben, weshalb Vahrn und Neustift auch „die Tore des Südens“ genannt werden. Das Klima lässt Wein und Kastanien gedeihen und eignet sich im Frühling und Herbst besonders gut für Wander- und Radausflüge. Im Seitental zwischen Brixen und Peitlerkofen liegt das ruhige traditionsreiche Wandererdorf Lüsen. Ruhig und sonnenverwöhnt erstreckt sich das herzförmige Hochplateau Natz/Schabs und bezaubert besonders zur Erntezeite seine Gäste. Die Marktgemeinde Mühlbach liegt am Eingang ins Pustertal. Die uralten Mauern, Ansitze und Bürgerhäuser bezeugen dies anschaulich. Vom Ort aus gelanget man nach Vals, Spinges und mit der Seilbahn nach Meransen. Bald nach Mühlbacher Klause, einer Straßenfestung, kommt man nach Niedervintl mit seiner barocken Kirche und den stattlichen Ansitzen und Häusern. Die Ortschaft Franzensfeste liegt talaufwärts über dem 1940 erbauten Stausee und ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt.
Am östlichen Hang befinden sich die Dörfer Barbian, Villanders und Feldthurns.
Gutes Essen hat Tradition im Eisacktal. In jedem Land gibt es besondere Brotsorten. Hier zum Beispiel die Brezel, die zu den Gebildebroten antik-christlichen Ursprungs zählte.
Seit 30 Jahren lädt eine Auswahl Eisacktaler Gastbetriebe zur „Eisacktaler Kost“, der ältesten Südtiroler Spezialitätenwoche. Verlockend ist im Herbst die Sunnseitn Apfelwoche, wo sich auf dem Apfelhochplateau Natz-Schabs alles um den wohlbegehrten Apfel dreht. Auch das bekannte Törggelen, ist ein uralter Brauch im Eisacktal: gebratene Kastanien und „Nuien“, den noch jungen Wein. Nicht verpassen sollte man den Brixner Christkindl Markt, wo man sich nach den Einkäufen mit einer Tasse Glühwein am Hauptplatz wärmen kann.
Das Villnösstal, der Naturpark Puez-Geisler, Lüsen und Meranzen sind bestens gerüstet für Sommergäste.
Die gastfreundlichen Orte liegen alle bequem nahe an vielen beliebten Wintersportgebieten. Ladurns, Ratschings/Jaufen, der Rosskopf, Gitschberg/Jochtal und die Plose bieten garantierte Schneesicherheit, viel Sonne und Abwechslung.











