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Das ladinische Grödnertal (Val Gardena - Gherdëina) ist einmalig, wenn es mit allen anderen Tälern der Dolomiten verglichen wird. Wenn man in das Tal einfährt, zwischen Waidbruck und St. Ulrich, wird der Gipfel des Langkofel (Sasslonch, 3181 m), Symbol dieser Ferienregion, zum ersten Mal sichtbar. Nicht zu vergessen sind trotzdem die Gipfel des Sellastocks (Stevia), des Cir und die schönen Felsen der Geisler- und der Sellagruppe.
Das Tal ist 25 Kilometer lang und endet mit dem Grödnerjoch, das ins Gadertal führt, und weiter südlich, dem Sellajoch.
Die charakteristischsten Dörfer des Grödnertales sind: St. Ulrich (1236 m), St. Christina und Wolkenstein (Sellagruppe).
Wenn man vom Grödnertal spricht, darf man nicht die Holzschnitzertradition vergessen: Die Grödner schnitzen aus einem Stück Holz wahre Meisterwerke.
Zahlreiche Veranstaltungen finden im Grödnertal statt: Paraden mit den herrlichen Grödner Trachten, Musik, Unterhaltung, Rockkonzerte auf dem Schnee in der ersten Aprilwoche, und nicht zu verpassen, am zweiten Montag im Oktober, das Kirchweihfest des Heiligen Jakob mit dem traditionellen Markt. Nostalgisch erinnert man sich noch heute an die „Grödner Bahn“, die 1960 eingestellt wurde, aber deren Strecke durch das ganze Tal entlang des Grödnerbachs ist von Klausen bis Wolkenstein heute zu Fuß begehbar.
Wenn man dieses Tal besser kennenlernen will, sollte man dem Museum Gröden in der „Cësa di Ladins“ in St. Ulrich, der kleinen St. Jakobskirche, der Burgruine Wolkenstein und schließlich der Fischburg, zwischen St. Christina und Wolkenstein, einen Besuch abstatten.
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