Dro, ist am nördlichen Gardasee im Sarcatal gelegen und umgeben von den Seen Cavedine und Toblino. Das prachtvolle Toblino Schloss (römischen Ursprung, der erste Teil stammt aus dem Jahr 201 n. Ch.) befindet sich auf der Halbinsel mitten in Toblinosee.
Das Dorf des oberen Ga...
Dro, ist am nördlichen Gardasee im Sarcatal gelegen und umgeben von den Seen Cavedine und Toblino. Das prachtvolle Toblino Schloss (römischen Ursprung, der erste Teil stammt aus dem Jahr 201 n. Ch.) befindet sich auf der Halbinsel mitten in Toblinosee.
Das Dorf des oberen Gardaseegebiets ist mit seinem typische Aussehen bewundernswert: Villen, alte, hundertjährige Häuser, traditionelle Portale, kleine Bögen, mittelalterliche Türme, unregelmäßige Sträßlein.
Dieses Gebiet ist reich an Obstgärten und Weingelände. Berühmt ist der Anbau der "Pflaumen aus Dro" und die traditionelle Erzeugung des "Vino Santo".
Die Landschaft, von großem morphologischen und naturkundlichen Interesse, ist von dem Glazialphänomen der Marocche betroffen, den ausgedehntesten und bedeutendsten Europas. Sie bestehen aus einer gewaltigen chaotischen Ansammlung von Felsgestein, mit gigantischen Findlingen, welche die Talsohle füllen und dem Territorium ein eigenartiges, fast wüstenähnliches Aussehen verleihen.
Mitten in einem Park nicht weit von der " Marocche " liegt die Elektrizitätszentrale Fies. Sie wurde 1900 erbaut und ist heute größtenteils aufgelassen. Ein sehr eigentümliches Gebäude, das im Rahmen des Projektes "Industrielle Archäologie" dem Drodesera Festival Platz bietet.
Dro ist reich an historischen Zeugnissen, wie der Guàita Turm, ein unregelmäßiger viereckiger Bau aus Naturstein, die Barokkirche von S.Antonio mit seinem Hochhaltar, der Domenico Rossi aus Mori zugeschrieben wird und die römische Brücke in Ceniga.
In diesem Paradies bieten sich viele Möglichkeiten für Wanderungen und Spaziergänge, bekannt auch für seine Felswände, geeignet für die Sportkletterei und das Free-Climbing.