Altopiano di Luserna
Lusern ist eine 'zimbrische Insel', der letzte Ort in den Alpen, wo man noch Zimbrisch spricht. Ein altes deutsches Idiom, das auf die zimbrische Kolonisierung der Trentiner Hochebenen zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert zurückgeht. Außer dem charakteristischen Dialekt (das aus Lusern eine Forschungsstätte macht) weist der Ort auch einige interessante Zeugnisse ländlicher Architektur (darunter das Haus vo Prükk) auf. Darüber hinaus verfügt Lusern über eine Fachbibliothek und ein Dokumentationszentrum, wo man unablässig mit der Sammlung lokaler und historischer Dokumente beschäftigt ist. Zudem fördert das Zentrum die Eigentümlichkeit der Luserns durch Ausstellungen und Messen. Die wichtigsten Etappen in der Geschichte Luserns ist die deutsch-zimbrische Kolonisierung, die Erhebung zur autonome Gemeinde im Jahre 1780 (bis zu diesem Jahr hing Lusern von Lavarone ab) und die dramatischen Ereignissen des großen Krieges (1915-1918) und deren Zeugnisse, wie die Festung Lusern, die Schützengräben von Millegrobbe und der Friedhof von Costalta.
Mit seinen 8,24 Quadratkilometern ist Lusern die kleinste Gemeinde der Trentiner Hochebenen, aber deshalb nicht die unbedeutendste. Sie ist nämlich dabei sich zu einem etablierten Ferienort zu entwickeln. Besonders aufschlussreich ist die lokale Kultur und Geschichte und die Schönheit des Territoriums. Zudem dient Lusern als "Brücke" zwischen dem Trentino und dem Veneto. Das Skiangebot im nahen Lavarone erfüllt alle Anforderungen ihrer Besuchern im Bereich des alpinen Skisports. In der ruhigen Hochebene kann man im Sommer nicht nur zahlreiche Sportaktivitäten betätigen sondern auch gastronomische Spezialitäten der Dolomiten kosten.



















