Rumo-le Maddalene
Die Magdalenen Gebirgskette im Nonstal ist eine Oase der Ruhe sowie ein Wanderparadies. Sie grenzt ans Ultental im Norden, an den Gampenjoch im Osten, ans Nonstal im Süden und an den Rabbi Joch im Westen. Die Bergkette zeigt besondere morphologische Eigenschaften: selten überragen die Gipfeln 2700 m., es gibt keine Gletscher und die Landschaft besteht aus sanften Hängen und weiten Almwiesen, die im Sommer eine wunderschöne Blüte anbieten. Man erreicht die Magdalenen aus Rumo und Bresimo. Das Gebiet war in der Vergangenheit ein Emigrationsland und heutzutage hat sich der Massentourismus hier noch nicht entwickelt. Auf diesem Grund geniessen die Wanderfreunde eine unberürte Natur. Viele gut markierte Wanderwege bieten unvergessliche Panoramen und man kann auch eine reichliche Flora beobachten.
Rumo ist die Bezeichnung für eine Gruppe von neun Ortschaften: Mione, Corte Inferiore, Placeri, Marcena, Corte Superiore, Scassio, Mocenigo, Cenigo und Lanza. Der Wildbach Lavazzè flißt durch das Tal, das klar von der typischen Landschaft des übrigen Nonstals sich unterscheidet. Wenn man durch die Straßen der Dörfer geht, bemerkt man verschiedene Zeugnisse des vergangenen Reichtums und des künstlerischen Sinns der damaligen Einwohner: Häuser mit großartigen Portalen, mit Wappen und kunstvollen Freskomalereien. Ein Beispiel hierfür ist die Kirche von Corte Inferiore mit Freskomalereien von Baschenis. Interessant sin auch die Votivkapitellen, die auf die Pestepidemien aus dem 17. Jahrhundert zurückgehen.



















