Levico Terme
Levico liegt auf dem Ufer des gleichnamigen Sees und ist in der grünen Valsugana Berglandschaft eingebettet. Das bekannte Thermalzentrum wurde wegen dem heilkräftigen arsen- und eisenhaltigen Wasser in ganz Europa bekannt.
In der zweiten hälfte des neunzehntes Jahrhundert wurde Livico zusammen mit anderen Thermalzentren, Vetriolo und Roncegno zum Reiseziel des mitteleuropäischen Adels.
Die österreichisch-ungarischen Einwirkungen sind in der Architektur allgegenwärtig.
Das Grand Hotel Terme im Jugendstilbau, das von den Habsburger gern besucht wurde, ist aus dem frühen 20. Jh. Der grosse Kurpark ist mit seinen zahlreichen einheimischen und exotischen Pflanzen ein Wahrzeichen von Levico.
Ein wahres architektonisches Schmuckstück ist die Kirche San Biagio aus dem XIII Jahrhundert, ausgeschmückt mit wertvollen Fresken.
Sie wurde dem hl. Biagio geweiht, der 316 n. Chr. gematert wurde. Die österreichisch-ungarische Benne Festung liegt auf dem gleichnamigen Hügel. Sie wurde 1890 errichtet und ging 1933 der Gemeinde Levico über. Die Österreicher benützten die Festung im 1. Weltkrieg als militärischer Stützpunkt.
Die Strasse Claudia Augusta und der Sarkophag aus Kalkstein, der mit Relieffiguren dekoriert ist, die heidnischen Ritualobjekte darstellen, stammen aus der römischen Zeit. Der Sarkophag ist das einzige wertvolle Zeugnis aus der Nekropole.
Levico Terme bietet nicht nur körperliches Wohlbefinden sondern auch zahlreiche Sportmöglichkeiten, wie das Fischen und das Kanu fahren. Leichte, bequeme Spaziergänge im Grünen und rund um die Seen. Für die Wanderfreudigen stehen zwei wunderbare Wanderrouten zur Verfügung, die Panorama-Strasse von Monterovere, die auch "Menador" oder "Pegolara" genannt wird, und die Panorama Strasse nach Vetriolo.
Für die Wintersportsfreunde bietet die südliche Lagorai-Kette 15 km Pisten, die mit Aufstiegsanlangen von Panarotta 2002 ausgestattet sind. Die Hochebene von Vezzena ist ein wahres Paradies für den Langlaufsport.






